Offenbar steht Volkswagen kurz vor der Beilegung von sieben Klagen wegen defekter Zeitketten und drohender Motorschäden. Ab CarComplaints.com: Am 29. September 2015 kündigte Volkswagen an, bis zu 11 Millionen betroffene Fahrzeuge mit Volkswagens Dieselmotoren EA 189 umrüsten zu wollen, darunter 5 Millionen bei der Marke Volkswagen, 2,1 Millionen bei Audi, 1,2 Millionen bei der Marke Koda und 1,8 Millionen leichte Nutzfahrzeuge. SEAT sagte, dass 700.000 seiner Dieselmodelle betroffen seien. Allein in Europa sind 8 Millionen Fahrzeuge betroffen. [123] In Deutschland müssen 2,8 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen werden, gefolgt vom Vereinigten Königreich mit 1,2 Millionen. In Frankreich waren 984.064 Fahrzeuge betroffen, in Österreich rund 360.000, in der Tschechischen Republik waren 148.000 Fahrzeuge betroffen (davon 101.000 ). In Portugal hat Volkswagen nach angaben konzernangaben 94.400 Fahrzeuge mit der Software verkauft. [124] [125] Die Reparatur erfordert möglicherweise keinen formellen Rückruf; im Vereinigten Königreich beispielsweise wird das Unternehmen einfach anbieten, die Autos kostenlos zu reparieren; ein Rückruf ist nur erforderlich, “wenn ein Defekt festgestellt wird, der… kann zu schweren Verletzungen führen.” Da die Regelverstöße darin bestand, Emissionskontrollen während der Tests zu ermöglichen, sie aber unter normalen Bedingungen auszuschalten, um die Leistung oder die Kraftstoffkilometer zu verbessern, wurde spekuliert, dass das Software-Update dazu führen könnte, dass Autos weniger effizient arbeiten und den Kraftstoffverbrauch beeinträchtigen; Laut VW sollen die vorgeschlagenen Lösungen jedoch so gestaltet werden, dass die EU-Emissionskonformität nicht beeinträchtigt wird, ohne die Motorleistung oder den Motorverbrauch zu beeinträchtigen. [126] Im November 2015, nachdem in einigen Volkswagen-Modellen Abschalteinrichtungen gefunden worden waren, verhängte der Umweltminister eine Geldstrafe in Höhe von 14.100.000.000 US-Us-Euro und ordnete die Zurückrufen der Fahrzeuge an. [252] Am 20. Januar 2016 hatte die Umweltbehörde des Landes Strafanzeige gegen VW gestellt und forderte Strafen in Höhe von bis zu 48 Milliarden Dollar.

Johannes Thammer, Geschäftsführer von Audi Volkswagen Korea, wurde untersucht und musste mit bis zu fünf Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von bis zu 30.000.000 US-Euro rechnen. [253] Der am 6. Januar 2016 vorgelegte Rückrufplan von Volkswagen für Südkorea wurde von den Behörden abgelehnt, da er eine Reihe wichtiger rechtlicher Anforderungen nicht erfüllte. [250] Die Behörden sollen am 23. März 2016 aus den gleichen Gründen einen überarbeiteten Plan abgelehnt haben. [254] Im Mai 2016 beschuldigten südkoreanische Behörden Nissan nach einer umfassenderen Untersuchung von 20 Dieselfahrzeugen, eine Abschalteinrichtung für die Manipulation von Emissionsdaten für den in Großbritannien gebauten Nissan Qashqai zu verwenden, was der japanische Autobauer bestritt. [255] Ein weiteres Kapitel in diesem Skandal beginnt nun in Deutschland.

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